Tag -121
Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.
Montag, 29.09.2025: Termin bei der Podologin – Warten auf das MRT
Heute stand wieder mein routinemäßiger Termin zur medizinischen Fußpflege an. Für uns Diabetiker ist dieser Termin alle paar Wochen heilig, um Komplikationen frühzeitig zu erkennen. Doch heute war es unübersehbar: Mein linker Fuß war immer noch massiv dick und geschwollen.
Meine Podologin warf einen besorgten Blick darauf und fragte sofort nach dem aktuellen Stand. „Immer noch so geschwollen? Was sagen die Ärzte?“
Ich erklärte ihr, dass die Schwellung hartnäckig bleibt, ich aber zum Glück in wenigen Tagen – am 06.10. – endlich den Termin zum MRT habe. Ich hoffte inständig, dass wir danach schwarz auf weiß wissen, was da im Argen liegt. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich noch, das MRT würde alle Fragen sofort beantworten.
In diesem Moment war die Welt für uns beide noch „in Ordnung“: Die Haut war intakt, die Pflege verlief normal, und die medizinische Klärung war ja bereits eingeleitet. Dass wir uns zu diesem Zeitpunkt bereits an Tag -121 vor der eigentlichen Diagnose befanden, konnte niemand ahnen.
