Tag 71
Kontrolltermin beim Orthopäden: Routine trifft auf Zehen-Drama
Heute ging es zum nächsten Kontrolltermin beim Orthopäden. Grundsätzlich gibt es von der Charcot-Front gute Nachrichten: Der Fuß entwickelt sich weiterhin stabil und macht genau das, was er soll. Dafür hat sich allerdings eine neue Baustelle eingeschlichen – ein eingewachsener Zehennagel.
Die Salben-Therapie und das ungute Bauchgefühl
Der Arzt warf einen Blick auf den Zeh, trug Rivanol-Salbe auf und verpasste dem Ganzen einen strammen Verband. Dazu gab es direkt eine neue Verordnung für die häusliche Krankenpflege mit dem Auftrag, den Zehennagel regelmäßig zu begutachten, zu reinigen und zu pflegen.
Schon im Behandlungszimmer meldete sich jedoch mein innerer Alarmsensor: Wenn ich einen eingewachsenen Zeh dauerhaft mit feuchter Salbe bedecke und im Verband luftdicht verpacke, weicht die Haut drumherum doch total auf. Wie soll ein Gewebe da ordentlich abheilen?
Erstmal dem Arzt geglaubt…
Eigentlich sagt mir mein gesunder Menschenverstand, dass das genau der falsche Weg ist. Aber man lässt sich ja doch immer wieder verunsichern – schließlich steht da der Experte mit dem Kittel vor einem. Also habe ich mein Bauchgefühl vorerst heruntergeschluckt und beschlossen, die Anweisungen zähneknirschend zu befolgen. Ob das eine gute Idee war? Ich hatte da so meine berechtigten Zweifel…